Die heilweise des Waldes

Der Wald heilt uns auf vielfältige Weise.

Früchte, Blätter, Wurzeln oder Kräuter können wir roh oder gekocht verzehren oder zu heilkräftigen Tees, Salben, Tinkturen usw. verarbeiten, und unseren Körper damit gesund erhalten oder bei der Heilung unterstützen.

Der Aufenthalt im Wald lässt uns spürbar ruhiger werden, der Stress lässt nach, der Blutdruck sinkt. 

Seit einigen Jahren beschäftigt sich auch die Forschung mit der Wirkung des Waldes auf unseren Körper und Geist und die Ergebnisse sind wegweisend - nämlich in den Wald.

So konnte nachgewiesen werden, dass seine Pflanzen mit unserem Immunsystem, dem Schlüssel zu unserer Gesundheit, mittels Terpene kommunizieren. Terpene sind gasförmige, sekundäre Pflanzenstoffe die Bäume, Sträucher, Pflanzen, ja sogar der Waldboden verströmen, und die von uns über die Haut und vor allem die Lunge aufgenommen werden. Sie regen unser Immunsystem zur Bildung von Killerzellen und Anti-Krebs-Proteinen an und veranlassen diese zu größerer Aktivität. Somit helfen sie unserem Körper maßgeblich dabei, eingedrungene Bakterien und Viren zu bekämpfen und Krebszellen zu töten. 

In Japan, wo diese Forschungen ihren Ursprung haben, wurde schon vor Jahren eine, auf diesen Ergebnissen basierende, neue Heilweise zur Stärkung des Immunsystems entwickelt, das Shinrin yoku - das "Einatmen der Waldatmosphäre" oder auch "Waldbaden" genannt.

Wenn man weiß, dass die geistige, kulturelle und spirituelle Menschwerdung engstens mit dem Wald als Lebensraum, als Lieferant für Nahrung und Baumaterial verbunden ist , ja durch ihn erst möglich wurde, dann verwundert seine enorme Heilwirkung auf uns nicht mehr.

Und auch heute noch bietet der Wald uns seine heilsamen Geschenke - wir brauchen uns nur wieder auf ihn besinnen und einlassen und sie annehmen.